Raiffeisenbank Westkreis Fürstenfeldbruck eG
Zum OnlineBanking
Unser Vorstand Changemaker Harald Löhner

Changemakers

Eine sichere Bank für modernes Arbeiten.

Harald Löhner hat sein Erfolgsrezept aus dem Tiroler Ötztal nach Bayern importiert – und so bereits die zweite Raiffeisenbank als Vorstand umgekrempelt: Augenhöhe, Familienfreundlichkeit und Gesundheitssinn haben die Raiffeisenbank Westkreis vor dem Fluktuations-Supergau gerettet.

Frau mit Seltenheitswert: Vorständin Heike Hartmann

Eine Changemaker-Story der NewWorkStories.com

Die Changemaker-Story über unseren Betriebsvorstand Harald Löhner ist ein Extrakt aus einer exklusiven Artikel-Serie von zehn Expert*innen und Pionier-Unternehmen der NewWorkStories.com. Die Journalistin Mag. Nicole Thurn holt Changemaker auf die mediale Bühne, die den Wandel vorantreiben und mit ihrer Story inspirieren. 

Zum Artikel
Unser Vorstand Changemaker Harald Löhner

Ein Wandel mit Handschrift

Harald Löhner ist ein Mann der Veränderung. In der Raiffeisenbank Längenfeld im österreichischen Ötztal ließ er als Vorstand keinen Stein auf dem anderen.

Dort war seine größte Motivation, „ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, Belastungen zu reduzieren und die vorhandenen Ressourcen zu stärken“.

Das führte sukzessive zu Familienfreundlichkeit, Diversity, Gleichstellung von Frauen und Männern, wofür die Raiffeisenbank Längenfeld auch mit diversen Awards ausgezeichnet wurde.

Leicht macht es sich Harald Löhner mit der neuen Aufgabe nicht. Als Personalvorstand steht er vor „desaströsen Bedingungen“. Die Stimmung ist angespannt, die Leute sind gestresst – und beäugen ihn verständlicherweise anfangs misstrauisch.

Das Team mit Wandel: Vorstände Harald Löhner und Heike Hartmann

Vorstand weg, Mitarbeiter*innen weg – Vertrauen weg

In der Raiffeisenbank Westkreis muss er jedoch erstmal Aufbauarbeit leisten, vor allem ging es um Vertrauensaufbau nach diversen Vorstandswechseln. Mit Vorstandskollegin Heike Hartmann in der Doppelspitze bildet er bald ein Dream-Team.

Harald Löhner weiß, dass schnelles Handeln nötig ist, um die Bank vor Ruin oder Übernahme zu bewahren. Mit seiner lockeren, nahbaren Art sorgt er zunächst für Irritation – sei es ohne Krawatte beim Fototermin oder mit seinem täglichen Rundgang durch die Büros, bei dem er jede und jeden persönlich begrüßt.

Gemeinsam mit Vertriebsvorständin Heike Hartmann stößt er einen Kulturwandel an, bewusst in kleinen Schritten: neue Vorhänge, ergonomische Arbeitsplätze, Obst, gesponserter Kaffee und schließlich Angebote rund um Achtsamkeit und mentale Gesundheit.

Bereits nach einem Jahr zeigen sich erste Erfolge, zwei Jahre später wächst die Belegschaft deutlich. Heute gehören auch sensiblere Themen wie psychische sowie Frauen- und Männergesundheit selbstverständlich zur Unternehmenskultur – mit spürbar positiver Resonanz.

Familienfreundlichkeit wird hier groß geschrieben - Kinder am Arbeitsplatz

Motivation muss von innen kommen

Gemeinsam mit Heike Hartmann setzt Harald Löhner beim Kulturwandel auf das Cafeteria-Modell, das Angebote individuell an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anpasst.

„Ich bin nicht der Pausenclown, der seine Belegschaft motiviert. Die Motivation muss intrinsisch von den Leuten selbst kommen“, betont er. Mit den richtigen Rahmenbedingungen entstehe Motivation von selbst – eine Überzeugung, die auf seinen Erfahrungen aus Österreich basiert.

Anfangs reagieren Mitarbeitende skeptisch auf Maßnahmen wie Obstkörbe oder Stehtische, erkennen jedoch bald die positive Wirkung der vielen kleinen Veränderungen. In Projektgruppen gestalten Mitarbeitende aller Hierarchieebenen aktiv Themen wie Gesundheit und Vereinbarkeit mit.

Getragen von schnellen „quick wins“ wächst das Vertrauen in den Wandel. „Es ist wichtig, die Mitarbeitenden zu fragen, was sie brauchen – man muss ihnen aber immer einen Schritt voraus sein“, sagt Löhner. Ein zentraler Hebel ist die starke Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -orten.

„Um Mitarbeiter*innen zu halten und neue zu gewinnen, spielt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben eine entscheidende Rolle.“ Familienfreundlichkeit wird zur Chefsache – ein für Banken ungewöhnlicher, aber wirksamer Ansatz.

Veränderung die ankommt

Nadine Pfänder Leitung Orga-IT

„Seit Corona ist es bei uns Standard, im Homeoffice arbeiten zu dürfen – und zwar frei wählbar, wie wir wollen“

Nadine Pfänder ist intern vor dreieinhalb Jahren von der Kundenbetreuung in eine interne Abteilung gewechselt.

Sie selbst nutzt das Homeoffice ein bis zwei Tage die Woche. Da es auch keine Kernarbeitszeiten in ihrem Bereich gibt, ist sie sehr flexibel.

„Ich kann auch um 11 Uhr nach Absprache mit dem Team meinen Arbeitstag beginnen. Gleichzeitig gibt man dann eben auch den Kolleg*innen Flexibilität: Wenn jemand erst um 18 Uhr Zeit für das Meeting hat, machen wir eben 18 Uhr.“

Susanne Kuchler Kundendialogcenter

„Hier gibt es so viel Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitenden, alle sind so freundlich“

Susanne Kuchler arbeitet seit einem Jahr in Teilzeit bei der Raiffeisenbank Westkreis.

„Ich mag gern feste Zeiten und arbeite an vier Tagen je fünf Stunden, davon zwei Tage im Homeoffice. Je nachdem wie viele Leute aus meinem Team vor Ort in der Bank arbeiten, bin ich total flexibel – theoretisch könnte ich auch immer zuhause arbeiten“, sagt sie.

Als etwas Besonderes empfindet sie die kostenlose 20minütige Massage einmal im Monat: „Ich war erst gestern wieder dort – und das in Gehweite gegenüber der Bank. Das habe ich noch bei keinem Arbeitgeber erlebt.“

Peter Schwanghard Privatkundenberater

„Der Sprung von der Karriere ins Nichtstun wird nicht einfach“

Privatkundenberater Peter Schwanghard gehört zu den Dienstältesten – mit 46 Jahren Berufserfahrung in der Bank hat er vieles erlebt.

Besonders wichtig sei für ihn die betriebliche Gesundheitsvorsorge vor Ort: „Ich bin einer, der sonst nicht gern zum Arzt geht.“

In zwei Jahren wird er seine Bank-Karriere beenden. Mit dem von Harald Löhner geschaffenen Übergangsmanagement soll der Wechsel in einen sinnvollen Lebensabend sanft geschehen.

„Eigentlich hatte ich vor, mich mit dem Bier vor den Fernseher zu setzen,“ scherzt er. „Seit dem Workshop weiß ich, dass Tagesstruktur und Hobbies wichtig sind.“

Dennis Kerler Teamleiter IT

„Wenn man die Mitarbeiter*innen gut behandelt, werden sie das auch zurückgeben“

Dennis Kerler, Teamleitung IT, ist seit acht Jahren in den Bankgenossenschaften als IT-Kaufmann unterwegs und zur Westkreis aus Überzeugung gewechselt.

Bei der betrieblichen Gesundheitsförderung schätzt er Mental-Health-Themen und die Sehtests am Standort.

„Die Kultur ist hier menschlicher als in anderen Banken. Hier werden Agilität und Zuverlässigkeit gelebt. Wenn ich spontan morgen ins Homeoffice möchte, kann ich das auf schnellem Wege mit meinen Kolleg*innen besprechen.“

Harald Löhner

Und mittags geht er heim

Für Harald Löhner ist klar: Kulturwandel funktioniert nur, wenn Führung ihn auch vorlebt. Feste Pausen, Zeit für Familie und ein klarer Feierabend sind bei ihm selbstverständlich – und wirken.

Der frische Wind spricht sich schnell herum, Bewerbungen gehen ein, teure Headhunter werden überflüssig. Noch sind solche Maßnahmen im Bankenwesen keine Selbstverständlichkeit, doch sie machen die Raiffeisenbank Westkreis zunehmend attraktiv.

Auch mit Blick nach vorn bleibt Löhner Gestalter: Eine Diversity-Strategie nach Vorbild seiner Zeit in Längenfeld soll folgen. Seine Vision ist klar: die Raiffeisenbank Westkreis als Arbeitgeber so zu positionieren, dass sie für ihre Werte geschätzt wird – intern wie extern.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier

Harald Löhners beste Tipps für gelungene Transformation

1.     Starte in kleinen, sichtbaren Schritten: ein Obstkorb, ein neuer Vorhang, ergonomische Drehstühle – das ist nichts Weltbewegendes, aber es bewegt die Menschen.

2.     Stimme dich gut ab: Die Kolleg*innen im Management, deine Vorstandskolleg*innen müssen immer gut informiert sein.

3.     Gründe Projektgruppen über alle Hierarchien hinweg: In den Projektgruppen (z.B. „Übergangsmanagement“) bei der Raiffeisenbank Westkreis sitzen Menschen aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchiestufen.

4.     Überfordere die Menschen nicht: Bringe die Menschen aus der Komfortzone, aber niemals in die Angstzone. Setze kleine Schritte der Veränderung und neue Gewohnheiten und zeige den Leuten die Benefits. Beende ein „Change“-Teilprojekt, bevor du das nächste startest. Das Credo ist: Vertrauen aufbauen, Akzeptanz von Maßnahmen testen, und dann erst weitergehen.

5.     Sorge für „Quick wins“: Gerade die ersten Veränderungsschritte sind wichtig für die Vertrauensbildung in den Transformationsprozess (und in die „Changemakers“). Die ersten Maßnahmen sollen schnell Probleme lösen und sichtbare Erfolge bringen.

6.     Schaffe individuelle Benefits – kein Gießkannenprinzip für alle: Kulturwandel braucht Benefits, aber bitte ohne Gießkanne. Wir setzen auf das Cafeteria-Modell, in der die Mitarbeitenden ihre Benefits nach Bedarf selbst zusammenstellen können.

Was uns als Arbeitsgeber ausmacht

Ein junger Mann sitzt lächelnd am Schreibtisch

Karriere

Starten Sie Ihre Karriere bei uns und gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft.  

Zwei Mitarbeitende geben sich die Hand und halten einen Geschenkgutschein.

MitarbeiterBenefits

Unsere Mitarbeitenden profitieren von vielen wertvollen Benefits, die sie selbst mitbestimmen können.

Eine Frau und ein Mann an einem Laptop

Leitbild

Solidarisch, fair, partnerschaftlich und persönlich: So beraten wir.

Unser Vorstand unterhält sich locker mit den Mitarbeitenden

Diversität

Wir legen Wert auf ein Umfeld, in dem unterschiedliche Generationen, Lebensentwürfe und Perspektiven gemeinsam erfolgreich zusammenarbeiten.