1. Starte in kleinen, sichtbaren Schritten: ein Obstkorb, ein neuer Vorhang, ergonomische Drehstühle – das ist nichts Weltbewegendes, aber es bewegt die Menschen.
2. Stimme dich gut ab: Die Kolleg*innen im Management, deine Vorstandskolleg*innen müssen immer gut informiert sein.
3. Gründe Projektgruppen über alle Hierarchien hinweg: In den Projektgruppen (z.B. „Übergangsmanagement“) bei der Raiffeisenbank Westkreis sitzen Menschen aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchiestufen.
4. Überfordere die Menschen nicht: Bringe die Menschen aus der Komfortzone, aber niemals in die Angstzone. Setze kleine Schritte der Veränderung und neue Gewohnheiten und zeige den Leuten die Benefits. Beende ein „Change“-Teilprojekt, bevor du das nächste startest. Das Credo ist: Vertrauen aufbauen, Akzeptanz von Maßnahmen testen, und dann erst weitergehen.
5. Sorge für „Quick wins“: Gerade die ersten Veränderungsschritte sind wichtig für die Vertrauensbildung in den Transformationsprozess (und in die „Changemakers“). Die ersten Maßnahmen sollen schnell Probleme lösen und sichtbare Erfolge bringen.
6. Schaffe individuelle Benefits – kein Gießkannenprinzip für alle: Kulturwandel braucht Benefits, aber bitte ohne Gießkanne. Wir setzen auf das Cafeteria-Modell, in der die Mitarbeitenden ihre Benefits nach Bedarf selbst zusammenstellen können.